Sativa vs. Indica

Sativa vs. Indica

Der Unterschied zwischen Sativa und Indica (Sativa vs. Indica)

Du hattest beim Rauchen schonmal kreative, bahnbrechende Geschäftsideen, die sich am nächsten Tag als totaler Schwachsinn
herausgestellt haben, dazu ständig Lachanfälle und Glücksgefühle?
Beim nächsten Mal war dann aber alles anders und du wurdest einfach nur müde und hast dich in die Couch gedrückt gefühlt?
Nun fragst du dich, woran das liegt und wie du dieses beflügelnde Gefühl erzielen kannst…
Einfache Antwort: Die Cannabissorte machts!
Wir verraten dir, was es mit den Bezeichnungen Sativa und Indica auf sich hat und geben dir Tipps, wie du die verschiedenen Cannabissorten unterscheiden kannst, sodass du zu deinem gewünschten High kommst. Am Schluss gibt es noch einige Geheimtipps von uns, auf was du generell bei deinem Weed achten solltest.

Sativa

1) Der Rausch

Hier hast du deinen eher energetischen, kreativen Rausch. Die Wirkung der Sativa strahlt weniger in den Körper aus, das Gefühl befindet sich also eher im Kopf. Sativa-Sorten haben in der Regel einen hohen THC- und niedrigen CBD-Gehalt, bei Indica-Sorten umgekehrt.

2) Das Aussehen

Die Sativapflanze wächst eher in die Höhe als in die Breite und hat eine deutlich längere Blütezeit als die Indicapflanze. Sativa produziert eher fluffige Buds, die viel größer wirken als das Gewicht, was sie letztendlich haben. Außerdem haben sie meistens relativ dünne Blätter und sind heller, als Indica-Sorten.

3) Geschmack

Weedsorten der Sativapflanze werden (generell!) als Haze bezeichnet und ihr Aroma ist meistens sehr stark und etwas fruchtig.

Indica

1) Der Rausch

Im Gegensatz zur Sativa erzielt Indica eher eine beruhigende Wirkung, die eher in den Körper ausstrahlt. Hierbei erlebst du die klassischen „schwerenArme und Beine und fühlst dich entspannt. Wenn du also Probleme beim Abschalten und Einschlafen hast, empfehlen wir dir indica-dominante Cannabissorten.

2) Das Aussehen

Die Indicapflanze wächst nicht so stark in die Höhe und sieht eher buschig aus. Sie hat eine kürzere Blütezeit aber eine feste Budstruktur, wodurch letztendlich mehr dabei rauskommt. Die Buds sind kompakt, aber sehr ertragreich. Du wirst bei direkter Gegenüberstellung das Blatt der Indica sofort von einer Sativa unterscheiden können. Die einzelnen Spitzen der Blätter sind sehr viel breiter und laufen nicht so spitz Richtung Mitte zu.

3) Geschmack

Indicasorten werden (generell!) als Kush bezeichnet und schmecken eher erdig. Sie haben oft ein schwächeres Aroma, was an der Sorte und nicht an der Qualität liegt.

4) Besonderheiten

Tendenziell hält das ‚stonedsein‘ bei Kush länger an als bei Haze, da es dämpfend ist und nachhaltig entspannt.

Bestimmte Sorten & Hybride

Mittlerweile gibt es die verschiedensten Kreuzungen. Reinen Sativa– oder Indica-Sorten wirst du also höchst wahrscheinlich nicht begegnen. Daher kann es auch sein, dass eine Sativa-Sorte mal nicht fruchtig und eine Indica-Sorte nicht erdig schmeckt.
Man spricht in dem Fall eher von sativa– beziehungsweise indicadominanten Sorten. Kreuzungen zwischen Indica und Sativa werden als Hybride bezeichnet. Zu den bekanntesten IndicaSativaHybriden gehört die Sorte White Widow.
Der THCGehalt liegt bei ungefähr 12 Prozent. In der Medizin kommen oft Indicadominante Sorten zum Einsatz. Bekannte indicadominante Sorten sind beispielsweise die HybrideSuper Silver Haze“ oder „Shiva Skunk“. Dieses Gras hat einen THC- Gehalt von bis zu 26%. Die hinduistische Göttin „Shiva“, da Indica häufig aus Indien und anderen subtropischen Gebieten kommt. Sativa stammt aus Südamerika und Afrika. Die Zuordnungen der Begriffe “Haze” und “Kush” sind mehr als Faustregel zu betrachten, da die meisten HazeSorten, die aus SativaSorten gekreuzt wurden, Hybride sind. Sie haben also Anteile von sowohl Sativa als auch Indica.

Tipps & Tricks: Gutes Gras erkennen!

Im Endeffekt bleibt es dir überlassen, welche Wirkung dir eher zusagt. Es gibt kein besser oder schlechter bei Sativa und Indica, es sind einfach verschiedene Sorten. Als der Cannabis Blog deines Vertrauens haben wir aber noch ein paar allgemeine Tipps, wie du gutes Weed erkennst:  

1. Geruch.

Wenig Geruch ist immer ein schlechtes Zeichen. Einerseits kann dies schlechte Qualität der Pflanze bedeuten, andererseits schlechte Lagerung oder sogar der Einsatz von Streckmitteln. Der Geruch beeinflusst natürlich auch den Geschmack.

2. Aussehen

Um die Trichome am Äußeren zu erkennen braucht es manchmal eine Lupe oder Taschenlampe. Das ist es allerdings wert, denn von diesen Trichomen hängt im Endeffekt dein Rausch ab, da sie die Cannabinoide bilden. Hast du zu wenige davon, musst du viel mehr rauchen, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

3. Feuchtigkeit

Wenn dein Gras zu trocken und bröselig ist, wird es unangenehm kratzen. Es darf aber auch nicht zu feucht sein, denn je feuchter, desto schlechter wird es brennen und der Joint wird immer wieder ausgehen.

4. Aschebildung und Rauchgefühl

Je heller die Asche, desto sauberer das Gras. Allgemein gilt: Je sauberer und reiner das Gras, sanfter ist das Rauchgefühl. Bei Streckmitteln oder geringer Qualität ist das Rauchgefühl härter, trockener und aggressiver – wird also im Hals kratzen und unnatürlich schmecken.

Der Geruch ist eigentlich der wichtigste Faktor von allen. Wenn dein Weed einen starken Geruch hat, hat es höchst wahrscheinlich auch viele Trichome, denn die Cannabinoide, die sich durch die Trichome entwickeln, entfalten das Aroma.
Jetzt wünschen wir dir viel Spaß bei der Auslese!

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